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Oboe
Washington Barella ist vom 12.09.– 21.09.2026 bei der Akademie tätig.
Washington Barella studierte von 1984 bis 1986 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Ingo Goritzki und setzte seine Ausbildung von 1988 bis 1990 an der Hartt School of Music in Hartford (USA) bei Humbert Lucarelli fort.
Von 1981 bis 1983 und von 1987 bis 1988 war er Solooboist im Sinfonieorchester von Campinas, Brasilien tätig und wirkte in den Jahren von 1990 bis 1992, ebenfalls als Solooboist, im Orchester Atlantic Sinfonietta in New York (USA).
1991 gewann er den dritten Preis beim Musikwettbewerb der ARD. Seitdem absolvierte Washington Barella Solokonzerte im Bayerischen Rundfunk, mit dem SWR Sinfonieorchester, dem Württenbergischen Kammerorchester Heilbronn, der Savannah Symphony und der Annapolis Symphony in den Vereinigten Staaten und mit zahlreichen Orchestern in Brasilien.
2010 erhielt er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Seit 1992 ist Washington Barella Solooboist im SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg. Seit 2012 Professor an der Universität der Künste Berlin.
Fagott
Marc Engelhardt ist vom 12.09.–21.09.2026 bei der Akademie tätig.
Er studierte in Köln und in Hannover bei K. Thunemann. 1986 wurde er 1. Solofagottist des RSO Saarbrücken und spielte auf dieser Position auch beim BR, NDR, WDR, SWR und HR, bei den Bamberger Symphonikern, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und der Hamburgischen Staatsoper. Der Stuttgarter Akademie, dem Trompeter Matthias Höfs, dem Saxophonisten Daniel Schnyder sowie Fagottissimo Stuttgart ist er kammermusikalisch eng verbunden. Meisterkurse und die Tätigkeit als Juror bei internationalen Wettbewerben führten ihn nach Frankreich, Russland, Polen, Kanada, Japan, China und Korea sowie in die Schweiz und die USA. Seine Schüler besetzen führende Positionen in vielen europäischen, asiatischen und südamerikanischen Orchestern.
Violine
Eberhard Feltz ist vom 12.09.–21.09.2026 bei der Akademie tätig.
Er studierte bei Werner Scholz in Berlin und bei Michael Waiman in Leningrad. Seit 1963 unterrichtet er Violine und Kammermusik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. In internationalen Meisterklassen in Europa und den USA erwarb er als Pädagoge einen außerordentlichen pädagogischen Ruf. Er ist langjähriger Mentor der Quartette Vogler, Kuss, Faust, Atrium, Calder, Ebène u.a. sowie von Solisten wie z. B. dem Cellisten Nicolas Altstaedt.
Violoncello
Konstantin Heidrich ist vom 12.09.– 21.09.2026 bei der Akademie tätig.
Er ist der Cellist des Fauré Quartetts und studierte bei M. Ostertag und F. Helmerson. Als Solist spielt er mit renommierten Orchestern. Das Fauré Quartett, eines der erfolgreichsten Kammermusikformationen seit fast 20 Jahren mit weltweiter Konzerttätigkeit, ist sein musikalischer Mittelpunkt. Heidrich ist Professor an der UdK in Berlin und seit 2017 künstlerischer Leiter von „crescendo“ dem Musikfestival der UdK Berlin.
Fagott
Ulrich Hermann ist vom 03. - 12.09.2026 bei der Akademie tätig.
1990 begann er sein Studium an der Musikhochschule seiner Heimatstadt Stuttgart, von 1995-2022 war er Solofagottist im Staatsorchester Stuttgart. Als Wettbewerbs-Preisträger, Solist und Mitglied renommierter Kammermusik-Formationen konzertierte er in ganz Europa, den USA und Asien und spielte mehrere CDs und Rundfunkaufnahmen ein. Darüber hinaus ist er regelmäßiger Gast bei international renommierten Opern-, Sinfonie- und Kammerorchestern. Ulrich Hermann genießt weltweit einen hervorragenden Ruf als Pädagoge; so hat er eine Fagottklasse aufgebaut, deren Mitglieder regelmäßig Preise bei nationalen und internationalen Musikwettbewerben gewinnen. Er gibt Meisterkurse für Fagott und Bläserkammermusik und ist als Juror bei Wettbewerben in Europa und Japan tätig. Zahlreiche seiner Schüler sind mittlerweile Mitglieder führender Klangkörper und lehren als Professoren an Hochschulen
Klarinette
Norbert Kaiser ist vom 03.09.–12.09.2026 bei der Akademie tätig und der diesjährige künstlerische Leiter zusammen mit Konstantin Heidrich.
Er hatte Unterricht in Klarinette, Klavier und Violine. Nach dem Studium in Detmold bei Prof. Jost Michaels und Prof. Hans Klaus und der Ausübung einer Assistenz an der dortigen Hochschule war er 5 Jahre Klarinettist im RSO Frankfurt bis er für 12 Jahre als Soloklarinettist an die Staatsoper Stuttgart ging. Nach einem Dirigierstudium in Weimar war er Dirigier-Assistent an der Staatsoper in Stuttgart und der Oper in Ulm und für 2 Jahre Chefdirigent des LJO`s Thüringen. Seit 2000 ist er Professor an der Musikhochschule Stuttgart und Juror bei internationalen Wettbewerben wie z.B. in Marktneukirchen oder dem Deutschen Musikwettbewerb. Seit 2004 ist er Gastprofessor in Shenyang und gibt Meisterkurse wie z.B. beim Oberstdorfer Musiksommer. Viele seiner Studenten bekleiden Positionen in renommierten Orchestern oder sind Professoren bzw. Dozenten an Musikhochschulen.
Klavier
Boris Kusnezow ist vom 13.09.– 21.09.2026 bei der Akademie tätig.
In Moskau geboren begann Boris Kusnezow seine musikalische Ausbildung an der traditionsreichen Gnessin-Akademie. Seit seinem achten Lebensjahr lebt er in Deutschland und absolvierte sein Studium bei Prof. Bernd Goetzke in Hannover. Seit 2020 ist er Professor für Klavier-Kammermusik an der Hochschule für Musik in Leipzig. Boris Kusnezow zählt zu den gefragtesten Klavierpartnern seiner Generation. Er konzertiert mit herausragenden Instrumentalisten und Sängern weltweit. Seine Auftritte führten ihn in Konzertsäle wie die Carnegie Hall New York, den Concertgebouw Amsterdam, die Wigmore Hall London und die Berliner Philharmonie. Siebzehn CD-Einspielungen in diversen Besetzungen und Siebzehn CD-Einspielungen in diversen Besetzungen und Rundfunkaufnahmen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen. Er ist offizieller Klavierpartner für Streichinstrumente und Gesang bei den wichtigsten internationalen Wettbewerben: ARD-Wettbewerb München, Joseph-Joachim-Wettbewerb Hannover, Internationaler Violinwettbewerb Stuttgart und Königin Elisabeth Wettbewerb Brüssel. Boris Kusnezow ist Gründer der Klavier-Kammermusik Akademie Chamber Lab im italienischen Montecastelli, künstlerischer Leiter der Internationalen Musikakademie für Solisten (IMAS) sowie der Schaumburger Schlosskonzerte im Schloss Bückeburg.
Klavier
Angelika Merkle ist vom 03.09.– 08.09.2026 bei der Akademie tätig.
Sie studierte bei Klaus Schilde, Leonard Hokanson (Indiana University) sowie Liedgestaltung bei Helmut Deutsch und Dietrich Fischer-Dieskau. Vielfach ausgezeichnet mit 1. Preisen in internationalen und nationalen Wettbewerben ist sie eine gefragte Kammermusik-Pianistin und Pädagogin. Ihre CD-Einspielungen wurden sowohl von Fanfare als auch von Fono Forum mit höchster Auszeichnung bewertet. Seit 2003 ist Angelika Merkle Professorin für Klavier-Kammermusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Darüber hinaus hat sie die künstlerische Leitung zahlreicher Projekte wie der renommierten Kammermusikreihe "Festeburgkonzerte", des Internationalen Schumann Kammermusikpreises oder des Musikvermittlungsformats "COMM!T" inne. Ihre Studierenden sind Preisträger in internationalen und nationalen Wettbewerben.
Klavier
Dirk Mommertz ist vom 03.09.–11.09.2026 bei der Akademie tätig.
Er studierte in Karlsruhe, Frankfurt, Paris und Köln. Als Pianist im Fauré Quartett, „Quartet in Residence“ der Karlsruher Musikhochschule erhielt er internationale Preise und spielte neben dem Quartett als Solist mit verschiedenen Orchestern von Weltrang. CDs des Quartetts wurden u.a. mit dem "ECHO Klassik" und dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Seit 2015 ist Mommertz Professor für Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater München. Seine Studenten sind regelmäßig Preisträger der wichtigsten internationalen Kammermusikwettbewerbe.
Violine
Alexander Pavlovsky ist vom 08.09.– 12.09.2026 bei der Akademie tätig.
Alexander Pavlovsky ist Gründer und erster Geiger des weltberühmten Jerusalem Quartetts und hat sich einen Ruf als hochkarätiger Kammermusiker, Solist und Pädagoge erworben. Er ist Absolvent der Jerusalem Academy of Music and Dance in der Klasse von Prof. Matvei Lieberman und der Young Musicians Group des Jerusalem Music Centre, gegründet von Isaac Stern. Als Leiter des Jerusalem Quartetts ist Alexander Pavlovsky ein regelmäßiger und beliebter Gast auf der ganzen Welt. Seit 2022 hat er eine Professur für Streicherkammermusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz inne. Seit 2008 ist er künstlerischer Leiter des internationalen Kammermusikfestivals „Zeist Music Days“ in den Niederlanden und gibt regelmäßig Meisterkurse in Europa, Nordamerika und Asien.
Violine
Jonathan Schwarz ist vom 12.09.– 21.09.2026 bei der Akademie tätig.
Jonathan Schwarz ist 1. Geiger des Leonkoro Quartett. 2019 in Berlin gegründet, erhielt das Ensemble bis 2025 zahlreiche Preise (u. a. 1. Preis und neun Sonderpreise beim int. Wettbewerb der Wigmore Hall / 1. Preis beim Concours International de Quatuor à Bordeaux /Musikpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung / Auszeichnung mit dem Young Talent Award des Concertgebouw Amsterdam) und ist heute eines der anerkanntesten Quartette Europas. Jonathan war Jungstudent an der Musikhochschule Lübeck in der Klasse von Heime Müller und wechselte dann nach Berlin zu Nora Chastain. Orchestererfahrung sammelte er im Festivalorchester des Pacific Music Festival, bei Eroica Berlin, bei Anima Eterna Brugge, der Kammerakademie Potsdam und als Mitglied der Karajan-Akademie bei den Berliner Philharmonikern.
Viola
Piotr Szumiel ist vom 03.09.– 12.09.2026 bei der Akademie tätig.
Piotr Szumieł studierte an der Fryderyk-Chopin-Musikakademie seiner Heimatstadt Warschau bei Prof. Stefan Kamas, später bei Prof. Wolfgang Klos und Prof. Johannes Meissl in Wien. Neben seiner solistischen und didaktischen Tätigkeit widmet er sich intensiv dem 2006 gegründeten „Apollon Musagète Quartett“. Nach dem Gewinn internationaler Musikwettbewerbe in Wien und Florenz etablierte sich das Quartett schnell als feste Größe in der europäischen Musikszene, nachdem es beim 57. Internationalen Musikwettbewerb der ARD den 1. Preis und fast alle Sonderpreise erhielt. Von 2002 bis 2008 war er Mitglied und Solobratschist der Dresdner Philharmonie und des Philharmonischen Kammerorchesters Dresden. Zusätzlich betreibt er seit vielen Jahren eine sehr intensive pädagogische Arbeit – er ist Dozent für Bratsche und Kammermusik an der Carl-Maria-von-Weber Hochschule für Musik in Dresden (seit 2005), in den Jahren 2013 bis 2018 war er Dozent an der Karol Szymanowski Musikakademie in Katowice und seit Oktober 2019 ist Piotr Szumieł Professor für Bratsche und Leiter der Streicherabteilung an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.
Violine
Oliver Wille ist vom 04.09.– 08.09.2026 bei der Akademie tätig.
Er studierte u.a. an den Musikhochschulen Berlin und Köln, der Indiana University Bloomington sowie dem NEC Boston. Mit Jana Kuss gehört der damals 14jährige zu den Gründungsmitgliedern des Kuss-Quartetts. Das Ensemble spielt seit 2002 weltweit auf allen wichtigen Konzertpodien und Festivals. Seit 2011 unterrichtet er als Professor für Kammermusik an der Musikhochschule in Hannover, wo er eine international erfolgreiche Quartett-Klasse betreut. 2021 übernahm er dort das Amt des künstlerischen Vizepräsidenten. Seit 2015 ist er „International Chair“ am Royal Conservatory Birmingham, Gastprofessor an der Accademia Perosi in Italien und Intendant der “Sommerlichen Musiktage“ Hitzacker. Seit 2019 leitet er gemeinsam mit Antje Weithaas den Internationalen Violinwettbewerb Joseph Joachim Hannover.
Die internationale Sommerakademie für Kammermusik in Niedersachsen setzt bewusst einen Gegenpol in der vielfältigen eher schnelllebigen Meisterkurslandschaft. Im Fokus steht die fundierte und detaillierte Auseinandersetzung mit Werken der Kammermusik. Im Kloster Frenswegen können sich Studierende und Dozierende Zeit nehmen, um ein Werk intensivst und detailliert zu erarbeiten und es dann zu präsentieren.
Das Kloster bietet unter einem Dach eine optimale Infrastruktur: ausreichend Räume für Unterricht , Proben und zum Üben, eine moderne Mensa mit Vollverpflegung und modernisierte Zimmer im historischen Ambiente. Ein Alleinstellungsmerkmal der Akademie ist das international zusammengesetzte Team der Dozierenden, welches die Sparten Streicher, Bläser und Klavierkammermusik abdeckt und damit jedem Kammermusikensemble - vom Klaviertrio über Streichquartett bis zur gemischten Besetzung – optimalen Input geben kann. Jedes Ensemble erhält in täglichen Einheiten von mehreren Dozierenden Unterricht. In ländlicher Idylle gelegen, ohne die Ablenkungen des Alltags, bietet das Kloster Frenswegen optimale Bedingungen für einen intensiven Dialog, Inspiration, Austausch mit Studenten und Studentinnen aus aller Welt und die Erfahrung einer lebendigen musikalischen Gemeinschaft.
Die Akademie ist besonders geeignet zur Vorbereitung auf Wettbewerbe, bietet beste Voraussetzungen um neues Repertoire zu erarbeiten, eignet sich hervorragend um als Ensemble zusammenzuwachsen oder sich zusammenzufinden. Für Studierende aus dem Ausland bietet es einen hervorragenden Einblick in die Ausbildungsmöglichkeiten in Deutschland. Anmeldungen zur Akademie sind ab einer Ensemblegröße von 3 Musizierenden möglich (dann auch für eine Hälfte der Akademiezeit) oder als Einzelteilnehmer/Einzelteilnehmerin über die gesamte Akademiezeit.
Die Anmeldung bei der internationalen Sommerakademie für Kammermusik ist für Ensembles ab einer Größe von 3 Mitgliedern möglich. Ensembles können sich sowohl für den gesamten Akademiezeitraum als auch für eine Akademiehälfte (4.-13.9 oder 13.9.-22.9.2025) bewerben.
Für Einzelteilnehmer ist die Anmeldung nur über den gesamten Akademiezeitraum möglich.
Jedes Ensemble, jeder Teilnehmende kann ein Wunschrepertoire angeben (2-3 Werke sollen in der Akademie gearbeitet werden). In Absprache mit dem künstlerischen Beirat wird das zu erarbeitende Repertoire 8 Wochen vor Akademiebeginn festgelegt. Es wird vorausgesetzt, dass die Werke so vorbereitet werden, dass direkt in die kammermusikalische Arbeit eingestiegen werden kann. Pro Tag werden 1-3 Unterrichtseinheiten stattfinden. Der Stundenplan wird täglich mit den Dozierenden abgestimmt, so kann der Unterricht flexibel den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden.
Im Rahmen der Akademie finden zahlreiche Konzerte statt, in denen sich die Teilnehmenden präsentieren können: Werkstattkonzerte, Begrüßungskonzert in der klostereigenen Kapelle, Sponsorkonzert im Theater Oldenburg, diverse Konzerte innerhalb des Akademiefestivals am Ende der Akademie.